Zur Geschichte des Ortes

Zwischen 1137 und 1216 sind in den Urkunden, die den Besitz des Segeberger Klosters bestätigen, duo wittenborne erwähnt, in späteren Dokumenten nur ein Dorf mit dem Namen Wittenborn. In ihrer heutigen Ausdehnung besteht die Gemeinde Wittenborn seit 1867. Auch in vor- und frühgeschichtlicher Zeit haben hier Menschen gelebt und gesiedelt.

 

Archäologische Fundgrube Wittenborn

Aus archäologischer Sicht gehört Wittenborn zu den fundreichen Gemeinden in Schleswig-Holstein: Grabhügel, Einzelgräber, Urnenfundstellen, Einzelfunde, Siedlungsreste. Interessante und ergiebige Ergebnisse lieferten archäologische Untersuchungen von 1950, 1958, 1981/ 82 und 2008 – 2011.

Ausgrabungen 1958

Pfostengrube aus Völkerwanderungszeit (300 – 600 n.Chr.)

Ausgrabungen einer Siedlung aus Völkerwanderungszeit (zwischen 2008-2011

 

Zeitstrahl

bis 8000 v. Chr. - Altsteinzeit
8000 - 17000 v. Chr. - Mittlere und jüngere Steinzeit
1700 – 600 v. Chr. - Bronzezeit
600 – 0 v. Chr. - Vorrömische Eisenzeit
0 – 300 n. Chr. - Römische Kaiserzeit
300 – 600 n. Chr. -Völkerwanderungszeit
1137/39
~ 1775
1867 - Neuzeit

Juisterkoppel 1958

 

Wittenborn – ein Streifzug durch die Geschichte unseres Ortes

Aus dem Interesse an der Vergangenheit und der Gegenwart unseres Dorfes entstand eine „Chronik“, die Einblicke in die Geschichte Wittenborns von den Anfängen bis in die Neuzeit geben möchte. Texte, Bilder, Tabellen, Abschriften von Dokumenten, Kopien von Zeitungsberichten können zum Stöbern und Lesen anregen. Die Wittenborner Chronik ist bei Birga und Thorsten Lange zum Preis von 50 € erhältlich. Bei Interesse nehmen Sie einfach Kontakt  über das Kontakformular mit uns mit uns auf.

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Autor Jörg Reimann bei der Präsentation der Chronik

Steindamm um 1900

Jägerschaft 1915